
Astronomie ist die Wissenschaft von der räumlichen Anordnung, der Bewegung und der physikalischen Beschaffenheit der Himmelskörper. Die Astronomie gliedert sich in Astrometrie und Astrophysik. Die Astrognosie ist die Beschreibung und Aufteilung der Sterne zu Sternbildern. Die Astrometrie ist die Vermessung von Sternörtern zur Erstellung von Katalogen und Karten. Als Astrophysik wird die Erforschung der physikalischen Zustände der Himmels- körper, deren Temperatur, Dichte u. v. m., vor allem mit Hilfe der Photographie, Photometrie und Spektralanalyse bezeichnet. mehr...
Galaxien sind Sternsysteme, mit vielen Milliarden Einzelsternen. Sie werden in drei wichtige Typen unterschieden. Der am häufigsten vorkommende Typ sind die elliptischen Galaxien. Spiralnebel dagegen sind die auffälligste Gruppe unter den Galaxien. Sie kommen etwas seltener vor. Und zu letzt noch die Gruppe der balkenförmigen Spiralnebel. Ungefähr 3 % aller Galaxien passen nicht in dieses Schema. Sie werden als unregelmäßige Galaxien bezeichnet. Unter den Spiralnebel gibt es noch etwa 2% Seyfert-Galaxien. Diese enthalten einen sehr hellen Kern, in dem heiße Gase mit hohen Geschwindigkeiten bis zu mehreren tausend Kilometern pro Sekunde in heftiger Bewegung sind. mehr...

Die Große Magellanische Wolke (GMW) ist eine Satellitengalaxie der Milchstraße. Sie ist nach dem spanischen Eroberer Magellan benannt, der sie und ihre Begleiterin, die Kleine Magellnische Wolke (KMW), während seiner Weltreise im Jahre 1519 entdeckte. Die GMW weist Merkmale einer Balkenspirale auf und ist als ein Übergangstyp zwischen einer Spirale und einer unregelmäßigen Galaxie klassifiziert. Sowohl die GMW als auch die KMW umkreisen die Milchstraße und sind mit dem bloßen Auge gut zu erkennen. Neben dem Zentrum der GMW ist der Tarantelnebel zu sehen. Dies ist der einzige außergalaktische Nebel, der für das bloße Auge sichtbar ist. Dieser Nebel ist eigentlich der Kern der GMW, selbst wenn er vom Rest der Galaxie versetzt zu sein scheint. mehr...

Der Crabnebel ist der Überrest einer Supernova, die im Jahre 1054 explodierte. Die Supernova war für einige Wochen selbst bei Tageslicht sichtbar. Es handelt sich auch um den ersten Pulsar der entdeckt wurde. Heute ist er als Neutronen- stern, der in 33 Millisekunden um seine Achse rotiert, bekannt. Der Nebel ist heller, als 75.000 Sterne mit der Leuchtkraft unserer Sonne. mehr...

Die Sombrero-Galaxie ist eine Spiralgalaxie. Ihr besonderes Merkmal ist eine Staubband, das quer durch ihr Zentrum verläuft und das Licht aus dem Zentrum der Galaxie verschluckt. M104 ist nur 6° zu unserer Beobachtungsachse geneigt. Sie stellt eine elliptische Galaxie dar, deren Spiralarme eng angelegt sind. mehr...

Diese Spiralgalaxie ist bekannt für ihren fossilen Spiralarm, ein Überrest der entstanden ist, als sich die Galaxie vor Millionen Jahren aufgelöst hat. mehr...

Der große Kugelhaufen im Sternbild des Herkules ist ein Haufen von mehreren hunderttausend älteren Sternen, der unsere Milchstraßen-Galaxie umkreist. M13 ist der hellste der sichtbaren Haufen in der nördlichen Hemisphäre. mehr...

Der Kugelsternhaufen im Sternbild des Pegasus ist für das bloße Auge nur als verschwommener Fleck sichtbar. Er ist der einzige Kugelsternhaufen, de einen Planetennebel enthält. mehr...

Der Adlernebel ist eine Wolke aus interstellarem Gas, das von mehreren hellen, heißen Sternen des O- und B-Typs angeregt wird. Die kleinen, dunklen Flächen könnten Protosterne sein - Klümpchen von kaltem, stellarem Gas, das kondensieren kann, um zu neuen Sternen zu werden. mehr...

Der Omeganebel ist ein heller Nebel, der von einer Gruppe von mindestens fünf heißen Sternen des O- und B-Typs angeregt wird. Der Omeganebel ist auch unter den Namen Hufeisen und Schwan bekannt. mehr...

Eine eindeutige Aussage über die Geburt eines Sterns kann bis heute nicht getroffen werden. Am wahrscheinlichsten ist, dass die Sterne aus der Verdichtung großer, kalter Wolken interstellarer Materie (vorherrschend aus Wasserstoff) entstehen. Wird der Mindestwert, die so genannte Jeans-Masse einer solchen Wolke überschritten so ist ihre Schwerkraft größer als der von innen nach außen gerichtete Gasdruck. So kollabiert die Wolke, es entstehen dabei Kondensationen, die sich unter späterer Fragmentation zu Sternen entwickeln. mehr...

Sind die Sterne aus der Verdichtung großer, kalter Wolken interstellarer Materie entstanden?
Eine eindeutige Aussage über die Geburt eines Sterns kann bis heute nicht getroffen werden. Am wahrscheinlichsten ist, dass die Sterne aus der Verdichtung großer, kalter Wolken interstellarer Materie (vorherrschend aus Wasserstoff) entstehen. Wird der Mindestwert, die so genannte Jeans-Masse einer solchen Wolke überschritten so ist ihre Schwerkraft größer als der von innen nach außen gerichtete Gasdruck. So kollabiert die Wolke, es entstehen dabei Kondensationen, die sich unter späterer Fragmentation zu Sternen entwickeln. mehr...

Unsere Sonne besteht in der Hauptsache aus Wasserstoff und Helium. In ihrem Kern werden pro Sekunde ca. 600.000.000 Tonnen Wasserstoff in Helium und Energie umgewandelt. Durch die Konvektions- und Strahlungszone dringt diese Energie nach außen und wird durch die Photosphäre als Licht und Wärme abgestrahlt. Hat man ein Teleskop zur Hand, kann man auf der Oberfläche der Sonne dunklere Flecken entdecken. Die so genannten Sonnenflecken. Die Intensität der Sonnenflecken schwankt in etwa in einem 11- jährigen Zyklus. Sie entstehen durch Störungen im Magnetfeld der Sonne. Hierbei wird unter der Oberfläche die Zufuhr von Wärme aus dem Sonneninneren teilweise unterbrochen. Die Sonnenflecken weisen in der Regel eine 1.500 - 2.000 Grad niedrigere Temperatur entgegen der restlichen Sonnenoberfläche auf. mehr...
Wissenschaftler der University of Florida stützen die Theorie eines neu entdeckten Riesenstern. Das Team der Universität hat möglicherweise einen Riesenstern entdeckt, der bis zu 40 Mio. mal heller als unsere Sonne ist. Auch ist der Riese mit einer Entfernung von nur 45.000 Lichtjahren einen galaktischen Katzensprung von uns entfernt und liegt jenseits des Zentrums unserer Heimatgalaxie der Milchstraße. Der Stern mit der Beizeichnung LBV 1806-20 wurde bereits im Jahre 1990 von Steve Eikenberry und seinem Team entdeckt, jedoch war man damals der Annahme, dass es sich dabei um einen variablen blau leuchtender Stern mit einer kurzen Lebensdauer handle. Das Alter des Riesen wird auf etwa 2 Mio. Jahre geschätzt. mehr...

Planeten sind Himmelskörper, die im Gegensatz nicht selbst leuchten und nur durch das reflektierende Licht eines Sterns sichtbar sind. Die Planeten unseres Sonnensystems sind also nur für uns auf der Erde sichtbar, weil sie von dem Zentralgestirn, der Sonne, angestrahlt werden und das Licht der Sonne reflektieren. Planeten kennen wir nicht nur in unserem Sonnensystem, sondern auch außerhalb. Es wurden bisher mehr als 100 extrasolare Planeten entdeckt. Photographisch konnte jedoch bisher noch kein Planet außerhalb unseres Sonnensystems festgehalten werden. Ein Nachweis für die Existenz extrasolarer Planeten ist die Radialgeschwindigkeitsmethode. mehr...

Die Suche nach einer zweiten Erde hat sich allem Anschein nach gelohnt. Forscher verkündeten eine astronomische Sensation. In einem etwa 20 Lichtjahre entfernten Sonnensystem im Sternbild Waage entdeckten sie einen Planeten der etwa anderthalb mal so groß ist wie unsere Erde jedoch fünf mal so viel Masse aufweist, teilte am Dienstag die Europäische Südsternwarte in Garching bei München mit. Als Heimatstern des noch namenlosen Planeten ist der Rote Zwerg Gliese 581. mehr...

Als Ekliptik, wird in der Astronomie jener Kreis bezeichnet, der den jährlichen Verlauf der Sonne auf der Himmelskugel darstellt und wie dieser Verlauf von unserem Planeten aus gesehen wird. Das Wort Ekliptik stammt ursprünglich aus dem griechischen (Eklipsen = Verfinsterungen). Diese Verfinsterungen treten eben nur dann auf, wenn sich der Mond auf diesem Kreis befindet. Die Ebene der Ekliptik, also die Ebene dieses Kreises schneidet den Himmelsäquator in einem Winkel von 23°27’. Der Himmelsäquator wiederum ist die Projektion unseres Erdäquators auf die Himmelskugel. Diesen Winkel von 23°27’ bezeichnet man auch als die Schiefe der Ekliptik. mehr...

Jupiter ist der innerste der Gasriesen unseres Sonnensystems. Mit einem Durchmesser von 142.984 km ist er auch der größte Planet der die Sonne umkreist. Seine Masse entspricht annähernd 318 Erdmassen. Damit besitzt er 2 ½ mal soviel Masse, wie die 8 übrigen Planeten im Sonnensystem zusammen. Auch hat er ein schwach ausgeprägtes Ringsystem, dass von der Sonde Voyager 1 im Jahr 1979 erstmals fotografiert wurde. Der Riesenplanet besitzt auch 63 bisher bekannte Monde, von denen hier die 4 größten genauer betrachtet werden. mehr...
Am 4. April 2001 gab ein internationales Astronomenteam die Entdeckung von elf neuen extrasolaren Planeten bekannt. Unter diesen elf Planeten soll sich auch ein Riesenplanet befinden, der einen ähnlichen Abstand zu seiner Sonne aufweist, wie unsere Erde. Nach Überlegungen der Wissenschaftler könnten also eventuell vorhandene Mondes des Gasriesen erdähnliche Bedingungen herrschen und Leben entstanden sein. Mit den elf neu entdeckten Planeten ist die Zahl der bisher insgesamt entdeckten Exoplaneten auf 63 angestiegen. mehr...
Ein internationales Team von Astronomen entdeckte kürzlich frei durchs All treibende planetenähnliche Himmelskörper. Diese "Planeten" sollen nach Angaben der Wissenschaftler bis zu 15 mal schwerer sein als Jupiter, der größte und schwerste Planet unseres Sonnensystems. Im Gegensatz zu unserer Erde und den anderen Planeten unseres Sonnensystems sind diese Himmelskörper nicht an einen Stern gebunden, den sie auf Bahnen umkreisen. Da diese "Planeten" nicht in unmittelbarer Nähe zu einem wesentlich helleren Stern stehen, lassen sie sich nach Angaben des Astronomenteams gut beobachten. Leben gibt es auf diesen Himmelskörpern mit großer Wahrscheinlichkeit nicht. Dagegen sprechen mehrere Gründe. Zum einen sind sie ja nicht in unmittelbarer Nähe eines Stern, daher dürfte es auf ihnen relativ dunkel sein und zu anderen ist das Alter dieser "Planeten" wahrscheinlich noch relativ jung. mehr...

Am 20. November 1999 machte der Molekularphysiker Dr. Tom G. Slanger mit Hilfe eines Teleskops, dessen Durchmesser 10 Meter betrug, auf der dunklen Nachtseite der Venus eine überraschende Entdeckung. Er bemerkte ein glühendes Leuchten von sichtbarem Licht, das von der Atmosphäre unseres Nachbarplaneten abgestrahlt wurde. Die Venus wurde zwar schon seit über drei Jahrzehnten mit Teleskopen und Raumsonden untersucht, doch offenbar war die Strahlung zu gering, um mit herkömmlichen Spiegeln entdeckt zu werden. Erst mit dem Keck Teleskop am Mauna Kea auf Hawaii, dessen Durchmesser wie schon erwähnt 10 Meter beträgt und über ein Hires Spectrometer, war es Dr. Slanger möglich, diese Strahlung zu entdecken. mehr...

Die Frage nach einer zweiten Erde beschäftigt uns Menschen schon einige Zeit. Ja mit Sicherheit schon mindestens ein paar Jahrhunderte. Thesen gibt es viele, doch ein klares „Ja“ oder ein klaren „Nein“ kann bis heute niemand sagen.
Die utopischste These, die mir zu Ohren gekommen ist, ist jene die von einer Erde erzählt, die auf der gleichen Bahn wie die unsrige Erde um die Sonne kreist. Genau auf der gegenüberliegenden Seite, für uns verborgen genau hinter der Sonne. mehr...

Schon der Dominikanermönch Giordano Bruno schrieb im Jahre 1584 in einer Abhandlung über die Unendlichkeit des Universums, dass unsere Erde keineswegs einzigartig sei und es zahllose Sonnen und zahllose Erde gäbe, die alle genauso als Trabanten um ihre Sonnen kreisen wie unsere Erde. Heute, Jahrhunderte später bewahrheiten sich die Visionen des damals als Ketzer abgestempelten Dominikanermönchs, zumindest was die Existenz ferner Planeten betrifft. Seit 1995 haben Astronomen außerhalb unseres Sonnensystems über fünfzig Planeten entdeckt. mehr...

Als die Marssonde Viking 1 beim Überfliegen unseres roten Nachbarplaneten ein mehr als drei Kilometer langes Abbild eines menschlichen Gesichts auf seiner Oberfläche entdeckte, sorgten die von der NASA veröffentlichten Bilder für großes Aufsehen. Diese Entdeckung der außergewöhnlichen Gesteinsformation gab den Spekulationen über das Leben auf dem Mars wieder neuen Aufschwung. Für die Wissenschaft war jedoch von Anfang an klar, dass es sich hierbei um ein natürliches Objekt handelt und keineswegs um ein von fremden Wesen geschaffenes Kunstwerk. Doch auch die Wissenschaftler ließ dieses Naturphänomen nicht unberührt. mehr...

In unserem Sonnensystem ist der Mars, von der Sonne aus gesehen, der vierte Planet. Unser Nachbarplanet Mars zählt zu den terrestrischen Planeten. Das heißt, er ist unserer Erde ähnlich. Er entstand, wie die übrigen Planeten unseres Sonnensystems vor etwa 4,5 Milliarden Jahren. Wegen seiner durch Eisenoxyd-Staub hervorgerufenen roten Färbung wird der Mars auch der „Rote Planet“ genannt. Seinen Namen verdankt er dem römischen Kriegsgott Mars. Unser roter Nachbar besitzt zwei kleine Monde. Diese sind jedoch nicht wie unser Mond regelmäßig rund, sondern haben eine unregelmäßige Form. Ihre Namen sind Phobos und Deimos, was soviel vie Furcht und Schrecken bedeutet. mehr...

Merkur ist der Planet in unserem Sonnensystem, der unserer Sonne am nächsten ist. Jetzt umkreist zum ersten Mal eine Sonde den wohl ungewöhnlichsten Planeten des Sonnensystems. Auf den rund 7,9 Milliarden Kilometer langen Weg geschickt wurde sie von der US-Raumfahrtbehörde NASA. Messenger, so der Name der Sonde, soll nun ein ganzes Jahr lang den innersten Planeten unseres Sonnensystems studieren und sich dabei dem Planeten bis auf 200 Kilometer nähern. mehr...

Wie ein Team um Igor Khatuntsew vom Moskauer Weltraumforschungsinstitut im Fachjournal “Icarus” veröffentlichte, haben sich die Windgeschwindigkeiten auf unserem Nachbarplaneten Venus innerhalb weniger Jahre von 300 km/h auf 400 km/h erhöht. Dass sich dabei die Atmosphäre schneller dreht, als die Venus selbst, ist ein ungelöstes Mysterium. mehr...
Asteroiden, auch Planetoide oder Meteoroide genannt, zählen neben Kometen zu den kleinen Himmelskörpern im Sonnensystem. Sie unterscheiden sich jedoch deutlich von Kometen. In der Hauptsache bestehen Asteroiden aus Gestein, verschiedenen Metallen und Kohlenstoffverbindungen. Auch gibt es Asteroiden, die ausnahmslos aus Metallen wie z. B. Eisen und Nickel bestehen. mehr...

Asteroiden, auch Planetoide oder Meteoroide genannt, zählen neben Kometen zu den kleinen Himmelskörpern im Sonnensystem. Sie unterscheiden sich jedoch deutlich von Kometen. In der Hauptsache bestehen Asteroiden aus Gestein, verschiedenen Metallen und Kohlenstoffverbindungen. Auch gibt es Asteroiden, die ausnahmslos aus Metallen wie z. B. Eisen und Nickel bestehen. mehr...

Die Gefahr durch Asteroiden, die sich im erdnahen Sonnensystem befinden und die durch ihren Aufprall auf der Erde weltweite Schäden hervorrufen könnten ist nach Einschätzung des Wissenschaftlers David Rabinowitz, von der Yale University in den USA, geringer als bisher vermutet wurde. Seiner Ansicht nach sinkt diese Gefahr in diesem Jahrtausend auf weniger als 0,5 Prozent. Rabinowitz und seine Kollegen von der Yale University vermuten etwa 700 Kleinplaneten mit einem Durchmesser von mehr als einem Kilometer in unserem Teil des Sonnensystems. mehr...

Entgegen allen Erwartungen ist die Sonde Near sanft auf dem 270 Millionen Kilometer entfernten Asteroiden Eros gelandet, zu dem sie am 17. Februar 1996 gestartet war. Nach einer Einschätzung von Fachleuten könnte der 13 km breite und ebenso tiefe Asteroid einmal Teil eines Himmelskörpers gewesen sein, der etwa die Größe unseres Mondes hatte und aus nicht bekannten Gründen zerfiel. Eros dreht sich in 5,27 Stunden einmal um sich selbst. mehr...

Zu totalen Sonnenfinsternissen kommt es, wenn der Kernschatten des Mondes auf die Erde fällt. Dabei schwankt die Länge des Kernschattens des Mondes zwischen 367.000 und 379.800 Kilometern. Der Abstand zur Erde schwankt dabei zwischen 357.300 und 407.100 Kilometern.
Bei der totalen Sonnenfinsternis am 11.08.1999 betrug der Durchmesser des Kernschattens 110 Kilometern. Die Breite des Halbschattens oder das Gebiet der partiellen Verdinsterung auf der Erdoberfläche betrug ca. 4.800 Kilometer. mehr...

Die letzte totale Sonnenfinsternis dieses Jahrhunderts ist nun vorüber. Geblieben sind, zumindest für jene, die sie bei schönem Wetter mit bloßem Augen erblicken konnten ein wunderschön anzusehendes Himmelsspektakel. Ausgeblieben sind, wie nicht anders erwartet, die Prophezeiungen der Wahrsager oder jener, die sich für solche halten. In den Gegenden Süddeutschlands, in denen die Wolkendecke gerade zur rechten Zeit auflockerte und den ungehinderten Blick zur Sonne freigab, war es auf jeden Fall ein grandioses Erlebnis. mehr...
- vorauseilender Halbschattenrand (Beginn der partiellen Sonnenfinsternis)
- vorauseilender Kernschattenrand (Beginn der totalen bzw. ringförmigen Sonnenfinsternis)
- nachfolgender Kernschattenrand (Ende der totalen bzw. ringförmigen Sonnenfinsternis)
- nachfolgender Halbschattenrand (Ende der partiellen Sonnenfinsternis)
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A
Aphel (griechisch)
Sonnenferne. Der sonnenfernste Punkt der Erdbahn. Im Aphel ist die Erde rund 152,1 Millionen Kilometer von der Sonne von der Sonne entfernt.
Apogäum (griechisch)
Erdferne. Der erdfernste Punkt der elliptischen Mondbahn. Wegen des Einflusses der Sonnenanziehung schwankt die Apogäumsentfernung im Laufe eines Jahres. Das Mittel liegt bei 405.500 Kilometern.
B
Bedeckungsgrad
Prozentsatz des bedeckten Teils der Sonne während einer partiellen Sonnenfinsternis. mehr...
Eine Mondfinsternis kann nur zustande kommen, wenn der Mond in den Erdschatten eintritt. Eine weitere Voraussetzung ist, dass zu gleicher Zeit Vollmond herrscht, d. h. der Mond muss von der Erde aus betrachtet der Sonne genau gegenüber stehen. Nun dies sind nicht die einzigen Kriterien die erfüllt sein müssen, sonst gäbe es ja schließlich bei jedem Vollmond eine Mondfinsternis. Da unser Erdtrabant um 5,1° gegen die Erdbahn geneigt ist (Ekliptik), zieht er oberhalb und mal unterhalb des Erdschattens vorbei. mehr...

Am Abend des 9. Januar 2001 verdunkelte sich der Himmel über Deutschland etwas. Bei uns, im mittleren Teil Bayerns verdunkelten zu dieser Zeit keine Wolken den nächtlichen Himmel und so konnte man die totale Mondfinsternis recht gut beobachten. Unser Erdtrabant trat um 19.42 Uhr in den Kernschatten der Erde ein. Ab 20.50 Uhr begann dann die totale Mondfinsternis, die etwa eine Stunde dauerte. Sie lies unseren Trabanten in einem kupferfarbenen Licht erscheinen. mehr...
Große Astronomen der Geschichte mehr...

Karl Friedrich Gauß, Mathematiker, Astronom und Physiker, geb. den 30. April 1777 in Braunschweig, † den 23. Februar 1855 in Göttingen. Gerhard Diedrich G. war ein einfacher Handwerker, der, durch tüchtige Geistesgaben unterstützt, durch redlichen strengen Fleiß seiner Familie eine gewisse, wenn auch niedrig zu bemessende Wohlhabenheit verschaffte. Er hatte zwei unter einander sehr ungleiche Söhne. Der ältere, Georg, der immer ein schlichter, vielleicht sogar etwas beschränkter Alltagsmensch blieb, stammte aus einer ersten Ehe. Karl Friedrich, welchen diese Lebensbeschreibung zu schildern hat, war der Sohn der zweiten Frau, Dorothea Benze. mehr...

Galileo Galilei (* 15. Februar 1564 in Pisa; † 8. Januar 1642 in Arcetri bei Florenz) war ein italienischer Mathematiker, Physiker und Astronom, der bahnbrechende Entdeckungen auf mehreren Gebieten der Naturwissenschaften machte. mehr...

Johannes Kepler, Astronom und Mathematiker, geb. den 27. Decbr. 1571 zu Weil der Stadt in Württemberg, † den 15. Novbr. (neuen Styles) [604] 1630 zu Regensburg. Der Geburtsort des großen Mannes, dessen Namen übrigens auch häufig in der Form Keppler vorkommt, war lange Zeit, ähnlich wie derjenige Homer’s, ein umstrittener; die Städte Weil und Leonberg sprachen ebenso wie das Dorf Magstatt die Ehre an, K. den Ihrigen zu nennen. Durch die gründlichen archivalischen Forschungen des Oberjustiz-Revisors Gruner in Ulm ward es jedoch außer Zweifel gestellt, daß der berühmte Astronom in dem „Keplerhaus“ am Marktplatze des zweitkleinsten deutschen Reichsstädtchens das Licht der Welt erblickte. mehr...

Nicolaus Copernicus, geb. zu Thorn 19. Februar 1473, † zu Frauenburg am 24. Mai 1543. Für den Geburtstag am 19. Februar hat der erste Biograph Gassendi sich entschieden, während der Italiener Iunctinus in einem Calendarium astrologicum den 19. Januar 1472 als Geburtstag nennt, eine Angabe, die Maestlin, Kepler’s berühmter Lehrer, als falsch bezeichnet und dafür den 19. Febr. 1473 substituirt. In einer Anmerkung zu dem von Maestlin besorgten Abdruck der „Narratio prima“ von G. J. Rheticus p. heißt es: „Nicolaum Copernicum natum referunt a. 1473 die 19. Febr. hora IV scrupuli XLVIII p. m. die Veneris ante Cathedram Petri.“ mehr...