NASA passt Artemis-Plan an: Demonstrationsflüge ersetzen vorerst Mondlandung
19.März, 2026
Die NASA hat ihren Artemis‑Plan umfassend überarbeitet. Artemis II soll nun bereits am 1. April 2026 starten. Ursprünglich war dieser Flug nur als Vorbereitung für spätere Mondmissionen vorgesehen. Der eigentliche Mondlandungsflug wurde verschoben. Stattdessen werden zunächst Demonstrationsflüge durchgeführt. Diese Flüge dienen dazu, das Space Launch System unter realen Bedingungen zu testen. Die Astronauten an Bord werden verschiedene Systeme evaluieren. Dazu gehören Lebenserhaltung, Navigation und Kommunikation. Die NASA betont, dass Sicherheit oberste Priorität hat. Jede Mission soll wertvolle Daten für zukünftige Mondlandungen liefern. Artemis I hatte bereits wichtige Erkenntnisse gebracht. Die Agentur plant, die Erfahrungen direkt in die nächste Mission einfließen zu lassen. Technische Anpassungen am Orion-Raumschiff wurden vorgenommen. Auch die Bodensteuerung wird optimiert. Internationale Partner beobachten die Entwicklungen genau. Sie sollen künftig stärker in Missionen eingebunden werden. Die Verzögerung des Mondlandungsflugs hat politische Diskussionen ausgelöst. Dennoch bleibt das Ziel, dauerhaft Menschen auf den Mond zu bringen, bestehen. Artemis III wird voraussichtlich die erste bemannte Landung nach dieser neuen Planung sein. NASA-Chef betont die langfristige Vision für nachhaltige Mondpräsenz. Die Vorbereitung auf Marsmissionen profitiert ebenfalls von diesen Demonstrationsflügen.
