Globale Wasserkrise: UN warnt vor „Wasserbankrott“
27.Febnruar, 2026
Eine aktuelle Studie der Vereinten Nationen warnt vor einer zunehmenden globalen Wasserknappheit. Laut den Forschern sind die weltweiten Wasserreserven in den letzten Jahrzehnten deutlich geschrumpft. Besonders betroffen sind Regionen in Nordafrika, dem Nahen Osten und Teilen Südasiens. Aber auch Teile Südamerikas und der westlichen USA leiden unter Wasserstress. Die Ursachen liegen sowohl in Klimawandel, Übernutzung als auch ineffizientem Wassermanagement. Gletscher und Schneereserven, die viele Flüsse speisen, nehmen weiterhin ab. Landwirtschaftliche Bewässerung verschärft die Lage zusätzlich, da sie etwa 70 % des weltweiten Süßwassers verbraucht. Industrie und Urbanisierung beanspruchen ebenfalls zunehmend Wasserressourcen. Die Studie spricht vom sogenannten „Wasserbankrott“, wenn Regionen ihre Nachfrage nicht mehr aus eigenen Quellen decken können. Bereits heute leiden über zwei Milliarden Menschen unter Wasserstress. Prognosen gehen davon aus, dass bis 2050 fast fünf Milliarden Menschen betroffen sein könnten. Die UN fordert dringend internationale Kooperationen und nachhaltige Wasserbewirtschaftung. Neue Technologien zur Wasseraufbereitung und Entsalzung könnten helfen, den Druck zu mindern. Auch die Reduktion von Wasserverschwendung in Haushalten und Industrie ist entscheidend. Schutz von Feuchtgebieten und Wiederaufforstung tragen dazu bei, natürliche Wasserreserven zu erhalten. Bildung und Sensibilisierung der Bevölkerung sind zentrale Maßnahmen. Finanzielle Anreize für Wassersparen werden in vielen Ländern diskutiert. Die Studie betont, dass Wassermangel Konflikte und Migration verschärfen könnte. Politische Maßnahmen müssen langfristig geplant und global koordiniert werden. Insgesamt zeigt die Studie, dass Wasserknappheit eines der größten globalen Risiken des 21. Jahrhunderts ist.
