Trockener März in Sicht: Hochdruckwetter prägt den Frühlingsbeginn
27.Februar, 2026
Wettermodell-Prognosen deuten für den kommenden März auf eine ungewöhnlich trockene Phase hin, die sich über weite Teile Mitteleuropas erstrecken könnte. Hauptursache dafür sind stabile Hochdrucklagen, die sich wiederholt über dem Atlantik und Europa festsetzen. Diese blockierenden Wetterlagen verhindern das Vordringen feuchter Tiefdruckgebiete. Statt wechselhafter Witterung dominieren sonnige und ruhige Tage. Die Niederschlagsmengen liegen nach aktuellen Berechnungen deutlich unter dem langjährigen Durchschnitt. Besonders betroffen könnten Regionen in Süd- und Ostdeutschland sein. Auch in Teilen Frankreichs, Österreichs und der Schweiz wird mit anhaltender Trockenheit gerechnet. Die Temperaturen könnten dabei überdurchschnittlich ausfallen. Vor allem tagsüber sind frühlingshafte Werte möglich. Nachts kann es bei klarem Himmel jedoch weiterhin kühl bleiben. Die geringe Bewölkung begünstigt eine starke nächtliche Ausstrahlung. Für die Landwirtschaft könnte die Trockenheit problematisch werden. Böden, die bereits aus dem Winter wenig Wasser gespeichert haben, trocknen weiter aus. Frühjahrsbestellungen könnten dadurch erschwert werden. Gleichzeitig steigt die Waldbrandgefahr ungewöhnlich früh im Jahr. Auch die Pegelstände kleiner Flüsse und Bäche könnten sinken. Meteorologen weisen darauf hin, dass solche Hochdrucklagen im Zuge des Klimawandels häufiger auftreten. Dennoch bleibt eine gewisse Unsicherheit, da sich Wetterlagen kurzfristig noch ändern können.
