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Die Ekliptik

Ekliptik

Die Ekliptik in einer kleinen Grafik anschaulich erklärt

Als Ekliptik, wird in der Astronomie jener Kreis bezeichnet, der den jährlichen Verlauf der Sonne auf der Himmelskugel darstellt und wie dieser Verlauf von unserem Planeten aus gesehen wird. Das Wort Ekliptik stammt ursprünglich aus dem griechischen (Eklipsen = Verfinsterungen). Diese Verfinsterungen treten eben nur dann auf, wenn sich der Mond auf diesem Kreis befindet. Die Ebene der Ekliptik, also die Ebene dieses Kreises schneidet den Himmelsäquator in einem Winkel von 23°27’. Der Himmelsäquator wiederum ist die Projektion unseres Erdäquators auf die Himmelskugel. Diesen Winkel von 23°27’ bezeichnet man auch als die Schiefe der Ekliptik.

Dieser Winkel ist über einen großen Zeitraum von mehreren Millionen Jahren konstant geblieben. Jedoch verkleinert er sich gegenwärtig alle Einhundert Jahre um 48 Bogensekunden. Dieser Prozess dauert noch mehrere tausend Jahre an, ehe er sich bei einem Winkel von 22°54’ wieder umkehrt und der Winkel sich dann wieder vergrößert.
Es gibt zwei Punkte, bei denen sich die Ekliptik mit dem Himmelsäquator schneidet. Diese werden auch Tag- und Nachgleichen genannt. Der eine Punkt ist der Frühlingspunkt um den 21. März, der andere ist der Herbstpunkt um den 23. September. An beiden Tagen sind Tag und Nach gleich lang. Zwischen den beiden Punkten befinden sich die Winter- und die Sommersonnenwende. Die Wintersonnenwende wird von der Sonne am 22. Dezember erreicht und die Sommersonnenwende am 21. Juni.

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