Sie sind hier: Startseite » Themen » Astronomie » Planeten

Infos zum Marsgesicht

Das Marsgesicht

Das von der Sonde Viking I vor 25 Jahren entdeckte legendäre Marsgesicht im Cydoniagebiet unseres Nachbarplaneten.

Als die Marssonde Viking 1 beim Überfliegen unseres roten Nachbarplaneten ein mehr als drei Kilometer langes Abbild eines menschlichen Gesichts auf seiner Oberfläche entdeckte, sorgten die von der NASA veröffentlichten Bilder für großes Aufsehen. Diese Entdeckung der außergewöhnlichen Gesteinsformation gab den Spekulationen über das Leben auf dem Mars wieder neuen Aufschwung. Für die Wissenschaft war jedoch von Anfang an klar, dass es sich hierbei um ein natürliches Objekt handelt und keineswegs um ein von fremden Wesen geschaffenes Kunstwerk. Doch auch die Wissenschaftler ließ dieses Naturphänomen nicht unberührt.

Daher war einer der wichtigsten Programmpunkte der Marsmission der Sonde "Mars Global Surveyor" (MGS) die im Jahre 1997 den Mars erreichte die Untersuchung des Cydoniagebiets mit dem legendären Marsgesicht. Im April 1998 war es dann endlich soweit. Die Sonde "Mars Global Surveyor" flog über Cydonia hinweg und lieferte zum ersten mal scharfen Bilder des Marsgesichts. Die Bilder bestätigten die Aussagen der Wissenschaftler und widerlegten die Theorien derer, die hierbei an Fremdeinwirkung durch außerirdische Kreaturen gedacht haben. Bei diesem Objekt handelt es sich eindeutig um eine Mesa, eine natürliche Hochebene. Die Skeptiker waren jedoch noch immer nicht mit diesen Aussagen zufrieden. Sie brachten den Einwand, dass zum Zeitpunkt der Aufnahme Wolken die Formation teilweise verdeckt hatten und eventuelle Spuren, die ihre Theorie bestätigen könnte ebenfalls. Um endlich alle Zweifel auszuräumen, startete das Global Surveyor Team daher in diesem Jahr erneut einen Versuch. Doch auch die mit noch größerem Aufwand gemachten Bilder lassen auch keinen anderen Schluss zu, als den schon bekannten aus der vorherigen Mission.

Ihr Feedback zu diesem Artikel...

0 Kommentare




Bücher und DVDs zum Thema