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Das Wetter im Bermudadreieck

Die Idylle ist oft trügerisch

Einer der Gründe für die zahlreichen Unglückfälle von Schiffen im Bermudadreieck in der ersten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts, also bis etwa 1950, kann auch das dort herrschende Wetter sein. Durch das auch in den Wintermonaten sehr warme Wasser in diesem Gebiet treten rasch und ohne große Vorwarnung immer wieder heftige Stürme auf. Ein Beispiel der letzen Jahre ist der Hurrikan Andrew, der Anfang der 90er Jahre des letzten Jahrhunderts mitten durch das Herz des Dreiecks fegte und auf den nördliche Bahamas sowie in Südflorida große Schäden anrichtete. Solch starke Stürme bringen auch heute noch Schiffe in starke Schwierigkeiten und zum Kentern.

Die Legende um das Bermudadreieck begann im 16. Jahrhundert, am Höhepunkt des Handels zwischen Spanien und Amerika. Dabei wurden die meisten Schiffspassagen zwischen den Monaten Juni bis Oktober durchgeführt, gerade in der Zeit der großen Stürme über dem Atlantik und speziell in dem Gebiet der Karibik. Viele Schiffe, die beladen mit Gold und Juwelen Amerika verließen, kamen nie in Spanien an. Zahlreiche Schiffe sanken, weil deren Kapitäne sich mit den klimatischen Gegebenheiten in diesen Gebieten nicht auskannten. Schiffe die dann doch noch ihre spanische Heimat ereichten, kamen zum Teil sehr übel zugerichtet an. Dabei erzählten die Mannschaften oft von Meeresungeheuern, die sie auf hoher See angegriffen haben.

In heutiger Zeit können mit Hilfe modernster Technik und den Wetterdsatelliten Schiffe rechtzeitig gewarnt werden. Doch auch heute gibt es noch Fälle, in denen Schiffe in diesem Gebiet verunglücken und spurlos verschwinden. Es sind ja nicht nur Schiffe, die in diesem Gebiet nicht wieder auftauchen, es gibt ja auch zahlreiche Fälle, in denen Flugzeuge verschwinden. Sicher gibt es für eine Vielzahl von solchen Unglücksfällen natürliche Erklärungen. Doch wurden ja auch schon Fälle bekannt, wo Schiffe oder Flugzeuge bei bestem Wetter nicht wieder aufgetaucht sind und ihr Ziel erreicht haben.

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