Australien brennt – Hitze auf Rekordniveau
06.Januar, 2026
Australien steht vor der bislang schwersten Hitzewelle seit den verheerenden Bränden des „Black Summer“ 2019‑20. Meteorologen prognostizieren Temperaturen, die in vielen Regionen über 45 °C steigen könnten. Besonders betroffen sind die südöstlichen Bundesstaaten, darunter New South Wales und Victoria. Experten warnen vor extremer Brandgefahr in Wald- und Buschgebieten. Die anhaltende Hitze wird voraussichtlich mehrere Tage andauern. Stromnetze geraten unter Druck, da die Nachfrage nach Klimaanlagen und Kühlung stark steigt. Auch die Wasserversorgung könnte in einigen Städten knapp werden. Behörden rufen die Bevölkerung zu Vorsichtsmaßnahmen auf, insbesondere zu eingeschränktem Outdoor-Verhalten während der heißesten Stunden. Landwirtschaftliche Betriebe sind ebenfalls stark betroffen, da Vieh und Ernte unter der Hitze leiden. Die Hitzewelle erhöht das Risiko von Waldbränden, die schnell außer Kontrolle geraten können. Feuerwehren und Rettungskräfte bereiten sich auf erhöhte Einsätze vor. Gesundheitsexperten warnen vor Hitzschlag, Dehydrierung und Kreislaufproblemen. Ältere Menschen und Kleinkinder gelten als besonders gefährdet. Schulen und öffentliche Einrichtungen planen, ihre Aktivitäten an die extremen Temperaturen anzupassen. Die Wetterlage wird durch subtropische Hochdruckgebiete verstärkt, die heiße Luftmassen aus Zentralaustralien in die betroffenen Regionen treiben. Klimaforscher sehen einen Zusammenhang zwischen der Zunahme extremer Hitzeereignisse und der globalen Erwärmung. Frühwarnsysteme sollen helfen, Schäden zu minimieren und Leben zu schützen. Die Regierung hat Notfallpläne aktiviert, um auf mögliche Stromausfälle und Brände reagieren zu können. Medienberichte warnen vor einer „lebensgefährlichen Hitzeperiode“ und geben Tipps zum Schutz von Mensch und Tier. Insgesamt stellt die Hitzewelle eine ernsthafte Bedrohung für Umwelt, Infrastruktur und Gesundheit in Australien dar.
