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Was ist eine Warmfront?

Eine Warmfront ist die Grenze zwischen warmer und kalter Luft. Sie gehört zu den wichtigsten Wettererscheinungen. Eine Warmfront entsteht, wenn warme Luft auf kalte Luft trifft. Die warme Luft ist leichter als die kalte Luft. Deshalb kann sie die kalte Luft nicht verdrängen. Stattdessen gleitet sie langsam über die kalte Luft hinweg. Dabei steigt die warme Luft allmählich nach oben. Während des Aufsteigens kühlt sie sich ab. Der enthaltene Wasserdampf kondensiert. Dadurch bilden sich Wolken. Oft entstehen zuerst hohe Schleierwolken. Später entwickeln sich dichtere Wolkenschichten. Diese Wolken bringen häufig lang anhaltenden Niederschlag. Der Regen fällt meist gleichmäßig und über längere Zeit. Im Winter kann auch Schnee entstehen. Vor dem Eintreffen der Warmfront ist die Luft oft kühler. Während des Durchzugs steigen die Temperaturen langsam an. Auch die Luftfeuchtigkeit nimmt meist zu. Der Luftdruck sinkt häufig vor der Warmfront. Die Front bewegt sich normalerweise langsamer als eine Kaltfront. Warmfronten sind oft Teil eines Tiefdruckgebiets. Meteorologen beobachten sie genau für ihre Wettervorhersagen. Auf Wetterkarten wird eine Warmfront mit einer roten Linie und Halbbögen dargestellt. Nach dem Durchzug herrscht meist wärmere Luft in der Region. Eine Warmfront sorgt also für einen allmählichen Wetterwechsel mit steigenden Temperaturen.

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