Zum Hauptinhalt springen
< Alle Themen
Drucken

Wie entsteht Graupel?

Graupel ist eine besondere Form des Niederschlags. Er entsteht in kalten Wolken hoch am Himmel. Dort befinden sich Schneekristalle und unterkühlte Wassertröpfchen. Diese Wassertröpfchen sind flüssig, obwohl ihre Temperatur unter dem Gefrierpunkt liegt. Wenn die Tröpfchen auf einen Schneekristall treffen, gefrieren sie sofort. Dadurch lagern sich viele kleine Eisteilchen an den Kristall an. Der Schneekristall wird immer größer und dicker. Seine ursprüngliche Form ist nach einiger Zeit kaum noch zu erkennen. Es entsteht ein rundliches und weißes Eiskorn. Dieses Eiskorn wird Graupel genannt. Graupel ist weicher als Hagel und deutlich kleiner. Die Körner haben meist einen Durchmesser von wenigen Millimetern. Während eines Schauers fallen sie schnell zur Erde. Beim Auftreffen auf den Boden springen sie oft leicht wieder hoch. Graupel tritt besonders häufig im Winter und im Frühjahr auf. Er entsteht vor allem bei kaltem und wechselhaftem Wetter. Nach kurzer Zeit schmilzt Graupel oft wieder, wenn die Temperaturen steigen. Somit entsteht Graupel durch das Anfrieren unterkühlter Wassertröpfchen an Schneekristallen in Wolken.

Inhaltsverzeichnis