Start der Lyriden-Aktivität: Meteorschauer ab 12. April am Nachthimmel sichtbar
12.April, 2026
Die Aktivität des Lyriden-Meteorschauers beginnt offiziell am 12. April. Damit startet eine Phase erhöhter Meteoroidenbeobachtung am Nachthimmel. Die Lyriden sind ein jährlich wiederkehrender Meteorstrom. Sie entstehen durch Staubpartikel des Kometen C/1861 G1 (Thatcher). Wenn diese Partikel in die Erdatmosphäre eintreten, verglühen sie als Meteore. Bereits zu Beginn der Aktivitätsphase können erste Sternschnuppen sichtbar werden. Die Häufigkeit nimmt dabei langsam bis zum Maximum zu. Der erwartete Höhepunkt wird für Ende April prognostiziert. Unter optimalen Bedingungen sind dann mehrere Meteore pro Stunde sichtbar. Besonders dunkle Standorte abseits von Stadtlichtern bieten die besten Beobachtungsmöglichkeiten. Der Radiant der Lyriden befindet sich im Sternbild Leier. Dieses Sternbild ist im Frühjahr gut am Himmel zu erkennen. Die Beobachtung ist vor allem in den frühen Morgenstunden günstig. In dieser Zeit steht der Radiant höher am Himmel. Die Meteore können helle Spuren und gelegentlich Feuerbälle erzeugen. Astronomen erwarten in diesem Jahr eine durchschnittliche Aktivität ohne ungewöhnliche Ausbrüche. Dennoch lohnt sich die Beobachtung wegen möglicher Überraschungen. Die Wetterbedingungen spielen eine entscheidende Rolle für die Sichtbarkeit. Klare, mondarme Nächte sind ideal für die Beobachtung. Die Lyriden zählen zu den ältesten dokumentierten Meteorschauern. Ihre Geschichte reicht mehrere tausend Jahre zurück. Auch heute bieten sie ein faszinierendes Naturereignis für Himmelsbeobachter weltweit.
